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Quellen homöopathischer Mittel
Die Homöopathie wird auch gerne als „Naturheilkunde“
bezeichnet, und zwar nicht
weil viele der Mittel aus Kräutern, Beeren und Mineralien
hergestellt werden, sondern
weil sie das in der Natur verankerte Gesetz vom SIMILIA sowie
das Gesetz von
Heilung in Übereinstimmung mit der Natur respektiert.
Pflanzenreich
Ungefähr 60 / 70% aller homöopathischen Mittel entstammen
dem Pflanzenreich. Hier
einige Mittel: Aconitum (Eisenhut), Agnus cactus (Mönchspfeffer),
Arnica (Bergwohl-
verleih), Lycopodium (Bärlapp), Allium cepa (Küchenzwiebel),
Euphrasia (Augentrost),
Belladonna (Tollkirsche), Coffea (Kaffeebohnen), Thuja (Lebensbaum)
Tierreich
Das Tierreich ist eine wichtige Quelle für homöopathische
Mittel. Hier einige Mittel
aus tierischer Quelle: Apis (Honigbiene), Lachesis (Buschmeister-Schlange),
Lac caninum (Hundemilch), Blatte orientalis (Küchenschabe),
Cantharis (spanische
Fliege), Crotalus horridus (Gift der Klapperschlange), Naja (Gift
der Kobra), Moschus
(Moschustier, eingedicktes Sekret)
Mineralreich
Minerale, Metalle, Elemente, organische und anorganische Stoffe
bilden einen
wichtigen Teil der homöopathischen Mittel. Einige Mittel
aus dieser Quelle sind:
Aurum metallicum (Trituration aus Gold), Argentum nitricum (Silbernitrat),
Arsenicum
album (Weisses Arsenoxid), Mercurius solubilis (Quecksilber),
Petrolium (Steinöl),
Sulfur (Element, die gelben Schwefelblüten)
Nosoden
Werden aus Krankheitsprodukten von Tieren, Pflanzen und Menschen
gewonnen
Sarkoiden
Hierbei handelt es sich um Sekrete oder Extrakte, gewonnen von
gesunden Tieren
oder Menschen
Potenzierung und Potenzen
Durch sehr starke Verdünnung und Verschüttelung wird
der Heileffekt des Mittels
verstärkt. Je höher die Potenz (und je verdünnter
die Materie), desto stärker und tiefer
ist die Heilwirkung.
Es gibt verschiedene Potenzierungsarten
Die zwei folgenden werden am meisten gebraucht:
D-Potenzen = deka (pro Potenzierungsschritt 10-mal verdünnt)
C-Potenzen = centum (pro Potenzierungsschritt 100-mal verdünnt)
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